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eBook Business, Amazon FBA, Affiliate Marketing usw. Es gibt unheimlich viele Business Modelle. Unter anderem auch das T-Shirt Business.

Was ist das T-Shirt Business?

Letztendlich ist es ähnlich wie das eBook Publishing Business Modell:

Man designt T-Shirt Designs und nutzt einen Print-On-Demand Service, der den kompletten Vertrieb übernimmt. Auch hier kann man den kompletten Prozess outsourcen oder selber designen, wenn man genügend Kenntnisse mit jeweiligen Programmen hat (wie z.B. Photoshop oder Illustrator). Am Ende erhält man über den Print-On-Demand Service dann ähnlich wie im Kindle Business einen Anteil am Umsatz.

Sehr bekannte Plattformen sind z.B.

  • Merch by Amazon
  • Spreadshirt
  • Teezily

Meine Erfahrungen

Vorab: Das T-Shirt Business funktioniert zu 100%.

Im Dezember 2018/Januar 2019 bin ich auf das Business Modell gestoßen und fand es interessant. Es scheint eine Möglichkeit zu sein, eine weitere passive Einkommensquelle aufzubauen. Also schaute ich mir Videos bei Youtube an, las auf anderen Blogs Beiträge durch und versuchte mir einiges an Wissen anzulernen.

Da für mich „Designen“ nicht in Frage kam, weil ich es weder kann, noch Lust dazu hatte, habe ich mich umgeschaut, wie es andere machen. Schnell bin ich auf die Plattform onlinejobs.ph gestoßen, wo Personen von den Philippinen, allerlei Jobs erledigen können. Natürlich ist der Hauptgrund für diese Seite, dass die Preise im Vergleich zu Deutschland enorm gering sind. Ich habe für 1 Design 2€ bezahlt.

Also fand ich schnell meinen ersten Designer und schickte ihm wöchentlich neue Design Ideen, die er für mich dann designen sollte. Meistens war es z.B. 1 Spruch, welcher dann in 5-10 verschiedenen Ausführungen designt werden sollte.

Ich habe wirklich nur gute Erfahrungen mit der Zusammenarbeit gemacht. Das einzige was unter dem Preis etwas leidet: Die Qualität. Natürlich erhält man für 2€ nicht die besten und aufwendigsten Designs. Es sind einfache Designs, die man mit etwas Aufwand wohl auch selber hinbekommen könnte.

Der Designer hat also ca. 20 Designs pro Woche für mich gemacht (mal mehr, mal weniger) und ich musste diese nur noch hochladen und für die folgende Woche eine neue „Nische“ bzw. einen neuen Spruch finden.

Anders als im Self-Publishing, wo ich ganz klar Qualität vor Quantität bevorzuge, wollte ich hier auf die „Masse“ gehen. D.h. tausende Designs und irgendwelche werden sich schon verkaufen. Leider habe ich sowohl in die Nischenrecherche als auch bei den Design Ideen viel zu wenig Zeit und Mühe investiert.

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Warum hat es nicht geklappt?

Weil es mir keinen Spaß gemacht hat. Ich war von Anfang an nur „halb“ bei der Sache. Sogar die 1 Stunde Nischensuche pro Woche oder die andere Stunde Designs hochladen, haben mir keinen Spaß gemacht. Vielleicht war es auch der Ansatz „Quantität vor Qualität“, der mir keinen Spaß gemacht hat. Ich habe lieber 1 gutes Produkt als 100 Schlechte. Trotzdem bin ich mir sicher, dass wenn man selber designed oder mehr Geld in einen guten Designer investiert, das T-Shirt Business ein super Business ist.

Was habe ich gelernt?

Es gibt unfassbar viele Möglichkeiten online Geld zu verdienen. Such dir das Business aus, was dir am meisten Spaß macht und ignoriere andere Business Modelle einfach. Es bringt nichts, wenn du dich so wie ich halbherzig in ein Business stürzt, es schlecht umsetzt und am Ende Geld verlierst. Nur weil andere etwas machen, musst du es nicht auch machen. Bleibe lieber bei 1-2 Dingen, mache diese jedoch gut und schau, dass es dir Spaß macht. Natürlich kannst und solltest du auch neue Dinge ausprobieren. Wenn du aber schon früh merkst, dass es dir keinen Spaß macht, dann lass es einfach sein.

Man muss eben auch mal „Nein“ zu einer Idee sagen. Ich habe auch viele Ideen. Manche sind gut, andere eher weniger. Aber würde ich versuchen alle Ideen gleichzeitig zu realisieren, würde es in einem riesigen Chaos enden. Irgendwann verliert man den Überblick und fängt an, Aufgaben zu vernachlässigen.

Vielleicht hätte ich mit mehr Mühe und Disziplin mit dem T-Shirt Business ein paar 100€ pro Monat verdienen können. Das hätte aber nichts daran geändert, dass mir das Designen bzw. die Auswahl von Designs einfach keinen Spaß gemacht hat. Genauso macht es mir keinen Spaß Massen zu produzieren, in der Hoffnung, dass ein paar Produkte super funktionieren. Das T-Shirt Business funktioniert zu 100%. Für mich hat es nicht funktioniert, weil ich nicht bereit war, genügend Arbeit reinzustecken.

Also, lerne „nein“ zu sagen, auch wenn du mit etwas Geld verdienen kannst und konzentriere dich auf eine Sache. Wenn diese Sache super läuft und du etwas gefunden hast, was dir wirklich Spaß macht, dann beginne mit etwas Neuem.  

(Mit genügend Geld kannst du ein Business wie das T-Shirt Business natürlich auch von Anfang an komplett outsourcen. Das wäre auch eine Möglichkeit, es ohne eigenes Designen/Nischenrecherche aufzubauen).

Funktioniert es für dich? Welche Business Modelle hast du schon ausprobiert?

Schreib es gerne in die Kommentare unter diesem Post!